Trump, WM und Zeitumstellung: Auch 2018 gab es wieder jede Menge Themen mit Gesprächswert. Die Ergebnisse der Opinary-Umfragen, die unsere Partner auf ihren Websites eingebunden haben, zeigen, worüber in den vergangenen zwölf Monaten am meisten diskutiert wurde – mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen.

Januar: Die sieben Leben des Donald Trump

Für viele Menschen fängt 2018 ziemlich verblüffend an. Denn Donald “The Very Stable Genius” Trump ist immer noch im Amt. Egal ob Moskauaffäre, Schwiegersohnaffäre oder Stormy-Daniels-Affäre: Alles scheint an ihm abzuperlen. Trotzdem hoffen noch viele Nutzer darauf, dass Trump seine erste Amtszeit als Präsident nicht überstehen wird. Schlauer, sind wir bei diesem Thema 2018 nicht unbedingt geworden.

Februar: Ein Schlachthof sorgt für Ärger

Im Februar sorgt ein Schlachthof für Ärger, der unter anderem McDonald’s mit Fleisch beliefert, beim Tierschutz aber offenbar nicht so genau hinschaut. Chip.de nimmt das zum Anlass, um seine Nutzer in einer Reihe von Polls zu fragen, wie es mit ihrem Fleischkonsum so aussieht. Das Ergebnis überrascht: Zwar sagen mehr als drei Viertel der Nutzer, dass ihnen das Wohl der Tiere bei der Fleischproduktion wichtig ist. Auf Nachfrage gaben dann aber rund 47 Prozent der Nutzer zu, ihr Fleisch selbst nicht beim lokalen Metzger zu kaufen.

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März: Die wichtigste Frage des Jahres

Dass große Fragen des Lebens nicht immer ganz so auf der Hand liegen, zeigen unsere Partner von Bento immer wieder. So schaffen sie es regelmäßig, ihre Nutzer zum Abstimmen zu bringen – und sorgen ganz nebenbei auch für den ein oder anderen Lacher.

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Unsere Bento-Lieblingsfrage in diesem Jahr drehte sich um die Frage, ob es auf Männertoiletten Trennwände zwischen den Pissoirs geben sollte. Das Ergebnis zeigt: Zwischen Gegnern und Befürwortern liegt eine offenbar nicht zu überbrückende, nunja, Trennwand.

April: Als Campino grumpy wurde

Im April sorgt die Echo-Jury für einen handfesten Skandal: Sie verleiht einen der Preise an die Rapper Kollegah und Farid Bang, die mit antisemitischen Songzeilen provoziert hatten. Das verstimmt nicht nur Tote-Hosen-Sänger Campino – auch Dutzende früherer Echo-Preisträger geben ihre Trophäen zurück. Spiegel Online fragt daraufhin: “Hat der Deutschrap ein Antisemitismus-Problem?” 191.000 SpOn-Leser stimmen ab, 70 Prozent davon sagen “Ja”. Die Konsequenz: 2019 wird es keine Echo-Verleihung mehr geben. Und auch die beiden Rapper haben sich inzwischen für ihre Texte entschuldigt.

Mai: Die Rückkehr der Wölfe

Wenige Themen wurden dieses Jahr so kontrovers diskutiert wie die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland. Vor allem auf den Seiten von lokalen und regionalen Zeitungen, hat das Thema Wolf die Leserinnen und Leser immer wieder umgetrieben.

 

 

Es scheint bei der Wolf-Frage auch ein Stadt-Land, sowie ein Ost-West-Gefälle zu geben, wie diese Grafik anschaulich zeigt. Und: Wer keine Angst vor Wölfen hat, hat mehr Angst vor der AfD (45 vs. 62 Prozent).

 

Juni: Das WM-Desaster

Schlechter als dieses Jahr hat das DFB-Team noch nie bei einer WM abgeschnitten. Und die Nutzer der “Süddeutsche Zeitung” haben es kommen sehen, wie eine Langzeitumfrage zeigt. Zum Start des Trainingslagers sind noch 51 Prozent der User der Meinung, dass Deutschland den Titel verteidigen könnte. Die wenig überzeugenden Vorbereitungsspiele sorgen dann aber schnell für ein Stimmungstief – und nach der Niederlage zum Auftakt gegen Mexiko glauben nur noch elf Prozent an den Titel. Toni Kroos’ Last-Minute-Tor gegen Schweden lässt zwar nochmal Hoffnung aufkommen, die durch die Niederlage gegen Südkorea kurz darauf aber endgültig zerstört wird. Jetzt muss das DFB-Team vier Jahr bis zur nächsten WM in Katar warten, um Wiedergutmachung zu betreiben.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

Juli: Die Hitze hat Deutschland im Griff

Apropos Katar: Im Juli leidet ganz Deutschland unter einer heftigen Hitzewelle. Die Temperaturen steigen immer höher, der Regen bleibt aus – und in tausenden Büros wird die Frage diskutiert, wie viel Haut man(n) bei dieser Hitze zeigen darf. Die Mehrheit der Stern-Nutzer (81 Prozent) hat kein Problem damit, wenn Männer im Büro kurze Hosen tragen. Ein bisschen anders sehen das die Leser der Süddeutschen Zeitung: Knapp 40 Prozent glauben, dass Shorts erst ab Temperaturen von 50 Grad erlaubt sein sollten.

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August: Zeit für eine Umstellung

Kein anderes Thema hat die Opinary-Nutzer im letzten Jahr so sehr bewegt wie die Zeitumstellung. In den Umfragen dazu gab es im Schnitt ein herausragendes Engagement von 25 Prozent. Mehr als 80 Prozent der 2,5 Millionen Votes waren dabei für die Abschaffung. Das war in etwa dasselbe Ergebnis wie bei der offiziellen EU-Abstimmung zu dem Thema, die am 16. August endete. Man hätte also auch einfach gleich uns fragen können.

September: Horst Seehofers Krisenjahr

Richtig beschissen lief das Jahr 2018 für Horst Seehofer: Als Innenminister sorgt er erst fast für das Platzen der GroKo, kurz darauf macht er in der Causa Maaßen alles andere als eine gute Figur und dann geht auch noch die Bayernwahl für die CSU verloren. Bei der Frage, ob Angela Merkel ihren Innenminister feuern sollte, gibt es aber trotzdem große Unterschiede: Bei einer Abstimmung unter den T-Online-Nutzern sind knapp zwei Drittel für seinen Rauswurf. Bei den Nutzern der WELT sprechen sich hingegen 75 Prozent dafür aus, dass Seehofer im Amt bleibt.

Oktober: Eine Haselnusstafel wird zur News

Im Oktober schafft es eine süße kleine Haselnusstafel auf die Websites der großen weiten Medienwelt. Weil Ferrero seiner Marke Hanuta einen neuen Look verpasst, drehen die Menschen durch. Weniger Aluminium, mehr Plastik? Und dann auch noch Nutella-Optik? Das geht gar nicht! Allein bei T-Online stimmen 100.000 User über die neue Verpackung ab – und fällen ein vernichtendes Urteil: 89 Prozent finden sie “schrecklich”. Nicht unbedingt verkaufsfördernd.

November: Migration braucht Kommunikation

Der UN-Migrationspakt wurde monatelang vorbereitet – und niemand in Deutschland hatte ihn so richtig auf dem Schirm. Im November explodiert das Thema dann aber plötzlich und wird auch in unseren Abstimmungen sehr kontrovers diskutiert. Insbesondere die AfD nutzt den Pakt für rechte Stimmungsmache. Aber für viele Menschen scheint weniger der nicht bindende Pakt an sich, als die Kommunikation darüber das Problem zu sein. So sind 78 Prozent von über 20.000 abstimmenden Spiegel-Online-Lesern der Meinung, dass die Bundesregierung ihre Kommunikation zu dem Pakt dringend verbessern muss. Wahrscheinlich ist das die eigentliche Lehre aus der ganzen Diskussion.

Dezember: Knapp. Knapper. Kramp-Karrenbauer

Das beherrschende Thema im Dezember ist die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Chefin. Schon im Vorfeld des Parteitages fragen viele große deutsche Medien, welchen der drei Kandidaten ihre Nutzer am liebsten als CDU-Chef sehen würden. Die Spannbreite der Ergebnisse ist groß: Bei WELT können sich nur elf Prozent der Nutzer AKK in dieser Rolle vorstellen. Ihr Kontrahent Friedrich Merz kommt auf 75 Prozent. Ganz anders das Bild bei der SZ: Hier sind 53 Prozent der Nutzer für Kramp-Karrenbauer und nur 41 Prozent für Merz. Nur in einer Sache herrscht bei (fast) alle Abstimmenden Einigkeit: Jens Spahn hat nicht das Zeug zum Merkel-Nachfolger.

Freust Du dich schon auf Weihnachten?

Die einen lieben das Fest und freuen sich auf die freien Tage mit der Familie und Freunden. Andere sind genervt vom Einkaufsstress und dem Konsumhype. Auch unsere Kollegen sind in dieser Frage gespalten und es wird dazu viel diskutiert. Schließlich kommt an dem Thema kaum einer vorbei in der Weihnachtszeit.

Wir nutzen die Gelegenheit, um unser neues Format zu präsentieren. Dazu veröffentlichen wir bis Weihnachten jede Woche eine kleine Adventsstory – hier könnt ihr die erste sehen:

Mit den Opinary Stories lassen sich multimediale Inhalte an unsere Umfragen anschließen.

Ab sofort bestehen also noch mehr Möglichkeiten, Mediennutzer in einem sehr wichtigen Moment zu erreichen: Wenn Sie gerade ihre Meinung geäußert haben und damit klar ist, wofür sie sich tatsächlich interessieren. Passende Inhalte vorausgesetzt, lassen sich so Millionen von Nutzern für ihre Geschichte begeistern. Warum ist das Engagement bei unseren Umfragen so hoch? Weil unser Umfrage-Tool direkt in thematisch passende Artikel eingebettet wird, können wir das Interesse der Leser begleiten.

Wer seine Meinung abgibt, ist offen für passende Angebote und wer echte Dialoge mit seinen potentiellen Kunden starten möchte, startet mit Opinary.

Initiative Media und Opinary auf der dmexco in Köln Was wäre ein besserer Ort, um sich über die aktuellen Themen und Trends im digitalen Marketing auszutauschen, als auf der dmexco in Köln?

Die negativen Schlagzeilen um Facebook reißen nicht ab. Die Skepsis gegenüber der marktbeherrschenden Stellung, und dem laut Bundeskartellamt “missbräuchlichen” Sammeln und Verwerten von Daten wird größer.

Hast Du auch das Gefühl, dass Deine Zielgruppe Dich gar nicht hört, und Deine Werbung ins Leere schießt? Oder bist Du Dir einfach unsicher, welchen Einfluss die DSGVO auf den Werbemarkt hat? Da bist Du nicht alleine.